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my poet and me

picpoems - photos - music - motion graphics
Der Fotograf des Fotografens…
…so stand er da und fotografierte den fotografierenden Fotografen. Ein Raunen fegte durch seinen Kopf und er wunderte sich über die merkwürdigen Gedankengänge, die ihn immer wieder in solchen Augenblicken ereilten. Als die Wogen sich geglättet hatten und die Ruhe wieder Einzug in seinem Schädel hielt, fiel ihm auf, dass er seinen eigenen Apparat nicht ausgelöst hatte. Kein Auslösen - keine Fotografie…
Zumindest, so dachte er, hat sich dieser Augenblick so tief in meine Gedanken eingebrannt, dass ich keine Fotografie mehr davon brauche. Dann nahm er den Objektivdeckel, verpackte seinen Fotoapparat und ging in das erstbeste Kaffee um darüber nachzusinnen…

Der Fotograf des Fotografens…

…so stand er da und fotografierte den fotografierenden Fotografen. Ein Raunen fegte durch seinen Kopf und er wunderte sich über die merkwürdigen Gedankengänge, die ihn immer wieder in solchen Augenblicken ereilten. Als die Wogen sich geglättet hatten und die Ruhe wieder Einzug in seinem Schädel hielt, fiel ihm auf, dass er seinen eigenen Apparat nicht ausgelöst hatte. Kein Auslösen - keine Fotografie…

Zumindest, so dachte er, hat sich dieser Augenblick so tief in meine Gedanken eingebrannt, dass ich keine Fotografie mehr davon brauche. Dann nahm er den Objektivdeckel, verpackte seinen Fotoapparat und ging in das erstbeste Kaffee um darüber nachzusinnen…

Verblühte Träume
Hallo mein Freund, es sieht so aus, als würdest du es nicht schaffen, dich dort aus eigener Kraft wieder herauszumanövrieren  Reich mir die Hand und fang endlich wieder an zu lächeln. Es wird schon nicht so arg schmerzen, wenn du Dinge mal aus einer anderen Perspektive spürst. Du rennst, mit deinen, von Träumen, verklebten Augen, durch die Vergänglichkeit, aber kannst du sie auch öffnen? 
Deine Augen, meine ich? 
Eine Gesichtswäsche wäre hier von Nöten! 
Also, dusch dich mit der Realität ab, runter mit dem Dreck der Fantasie und vergiss deine Träume nicht, die sich in den Ritzen und den Spalten versteckt halten.
Wann hast du eigentlich den Überblick verloren?
Wie bitte?
Das ist unglaublich!
Wie hast du das nur überstanden?
Das “Schildkröten-Syndrom”, sagst du?
Man baut einen dicken Panzer um sich herum, dann zieht man seinen Kopf ein und fängt an zu träumen. Dummerweise ist dein Schutzpanzer in der Flut des Zeitenstroms zu einer Kerkerzelle  mutiert, aber zwing  mich bloß nicht, mich freiwillig zu dir zu gesellen. Du siehst aus wie ein vergilbtes Chaos, das in einem Meer, voller inbrünstig lebensbejahender Blütenprachten, steht. Sie wiegen sich neben dir, groß und schön und recken ihre Köpfe der Sonne entgegen. Du aber stehst ausgemergelt da und schreist:
 ”Ein jedes Leben hat seinen Preis zu zahlen”; 
mir aber scheint, dass der deine ein wenig zu hoch angesetzt war. Geh ein Stück mit mir, begleite mich, aber provozier nicht, und vor allem, lass den Kopf nicht so über deine neu gewonnene Freiheit hängen. Das Leben ist viel zu verwirrend und chaotisch für so etwas feingeistiges wie dich.
 Ohne deine Fantasie und deine Träume lässt es sich doch viel besser leben, meinst du nicht auch? Und auch das Denken funktioniert dann in klaren und vorhersehbaren Strukturen, ganz wunderbar. Mit dem Fühlen ist es schon etwas schwieriger, aber halt dich einfach an die Regeln, dann ist auch das völlig problemlos. Regeln gleich Fakten, eine ganz einfache und überschaubare Formel. Warm ist warm und kalt ist kalt, und keine Gefühlsduselei.

Was meinst du mit…lieben?

…nun ja…,
es wird einfacher… 
mit der Zeit…

oder auch nicht…

ach, mach doch was du willst… ! ! !

Verblühte Träume

Hallo mein Freund, es sieht so aus, als würdest du es nicht schaffen, dich dort aus eigener Kraft wieder herauszumanövrieren  Reich mir die Hand und fang endlich wieder an zu lächeln. Es wird schon nicht so arg schmerzen, wenn du Dinge mal aus einer anderen Perspektive spürst. Du rennst, mit deinen, von Träumen, verklebten Augen, durch die Vergänglichkeit, aber kannst du sie auch öffnen? 

Deine Augen, meine ich? 

Eine Gesichtswäsche wäre hier von Nöten! 

Also, dusch dich mit der Realität ab, runter mit dem Dreck der Fantasie und vergiss deine Träume nicht, die sich in den Ritzen und den Spalten versteckt halten.

Wann hast du eigentlich den Überblick verloren?

Wie bitte?

Das ist unglaublich!

Wie hast du das nur überstanden?

Das “Schildkröten-Syndrom”, sagst du?

Man baut einen dicken Panzer um sich herum, dann zieht man seinen Kopf ein und fängt an zu träumen. Dummerweise ist dein Schutzpanzer in der Flut des Zeitenstroms zu einer Kerkerzelle  mutiert, aber zwing  mich bloß nicht, mich freiwillig zu dir zu gesellen. Du siehst aus wie ein vergilbtes Chaos, das in einem Meer, voller inbrünstig lebensbejahender Blütenprachten, steht. Sie wiegen sich neben dir, groß und schön und recken ihre Köpfe der Sonne entgegen. Du aber stehst ausgemergelt da und schreist:

 ”Ein jedes Leben hat seinen Preis zu zahlen”; 

mir aber scheint, dass der deine ein wenig zu hoch angesetzt war. Geh ein Stück mit mir, begleite mich, aber provozier nicht, und vor allem, lass den Kopf nicht so über deine neu gewonnene Freiheit hängen. Das Leben ist viel zu verwirrend und chaotisch für so etwas feingeistiges wie dich.

 Ohne deine Fantasie und deine Träume lässt es sich doch viel besser leben, meinst du nicht auch? Und auch das Denken funktioniert dann in klaren und vorhersehbaren Strukturen, ganz wunderbar. Mit dem Fühlen ist es schon etwas schwieriger, aber halt dich einfach an die Regeln, dann ist auch das völlig problemlos. Regeln gleich Fakten, eine ganz einfache und überschaubare Formel. Warm ist warm und kalt ist kalt, und keine Gefühlsduselei.

Was meinst du mit…lieben?

…nun ja…,

es wird einfacher… 

mit der Zeit…

oder auch nicht…

ach, mach doch was du willst… ! ! !

Erinnerungen… 
Als ich das Foto wiederfand, war sie gerade in der Küche und kochte Tee… 
und ich muss sagen, sie hat sich kein bisschen verändert. 
Sie ist noch genauso schön wie damals…

Erinnerungen…

Als ich das Foto wiederfand, war sie gerade in der Küche und kochte Tee…
und ich muss sagen, sie hat sich kein bisschen verändert.
Sie ist noch genauso schön wie damals…

Ausgelöscht… 
"Ich fühl mich so leer… ",  sagte er. 
Dann verebbte auch seine Stimme…

Ausgelöscht…

"Ich fühl mich so leer… ",  sagte er.
Dann verebbte auch seine Stimme…

…als er sie sah, fingen seine Augen an zu leuchten…

…als er sie sah, fingen seine Augen an zu leuchten…

Geh weg…
…
ich möchte allein sein…
…
aber nicht zu weit…
…
damit du hörst wenn ich rufe!

Geh weg…

ich möchte allein sein…

aber nicht zu weit…

damit du hörst wenn ich rufe!

Ein Flohmarkt ist gleich einem Muschelgrund immer hoffendheute das Kleinod zu finden

Ein Flohmarkt ist gleich einem Muschelgrund 
immer hoffend
heute das Kleinod zu finden

KZ Sachsenhausen

Perversion in seiner gesamten Menschlichkeit.
Während man sich heute noch immer fragt wie all die Grausamkeiten geschehen konnten und was Menschen zu solchen Handlungen antrieb, hat sich an dem Habitus und den Elementen der menschlichen Unmenschlichkeit nichts verändert. Was sich allerdings verändert hat, ist die Möglichkeit der Informationsgewinnung. Wie aber will man einem zivilisierten und demokratisch geschulten Menschen Dinge wie Guantanamo, Abu Ghraib, den weltweiten Transport von Gefangenen in Foltergefängnisse und das Abhören und Ausspionieren von Millionen Menschen erklären. Kann ein religiös erzogener Mensch bei all den Unmenschlichkeiten tatenlos zusehen, geschweige denn diese Tatsachen ignorieren? 
Auch wir werden uns eines Tages der Frage, wie all das geschehen konnte, stellen müssen. Nur wäre es töricht zu behaupten, wir hätten von all dem nichts gewusst….

Der Spaziergang
Es war ein wirklich schöner Tag und es roch nach Sommer und Freiheit. Genau das richtige Wetter für einen Spaziergang, dachte ich, packte meine Sachen und ging mit einem Lied auf den Lippen dem Sonnenschein entgegen. Ich konnte mich gar nicht daran erinnern, dass die Nachbarn jemals so überschwänglich gegrüßt hatten. Sie standen in den Türen und Fenstern der anderen Baracken und winkten und riefen mir Dinge zu, die ich aber nicht verstehen konnte. Vor der Detonation und der Druckwelle, die meine Trommelfelle zerfetzte, hätte ich auf jeden noch so leisen Gruß etwas erwidern können, so aber schaute ich sie lächelnd an, nickte und setzte meinen Weg fort. Ich war schon ein Stück weit gegangen, als etwas großes, helles am Wegesrand meine Aufmerksamkeit erregte. Es erstaunte mich etwas, doch nahm ich es nicht weiter ernst. Erst als ich meine Brille aufsetzte und etwas näher heran trat um es besser in Augenschein nehmen zu können war ich für einen kurzen Augenblick bestürzt.
Als mein schlaffer Körper den Boden berührte, bemerkte ich, dass ich anscheinend nicht der Einzige war, der an einem solch schönen Tag einen Spaziergang machen wollte….

Der Spaziergang

Es war ein wirklich schöner Tag und es roch nach Sommer und Freiheit.
Genau das richtige Wetter für einen Spaziergang, dachte ich, packte meine Sachen und ging mit einem Lied auf den Lippen dem Sonnenschein entgegen. Ich konnte mich gar nicht daran erinnern, dass die Nachbarn jemals so überschwänglich gegrüßt hatten. Sie standen in den Türen und Fenstern der anderen Baracken und winkten und riefen mir Dinge zu, die ich aber nicht verstehen konnte. Vor der Detonation und der Druckwelle, die meine Trommelfelle zerfetzte, hätte ich auf jeden noch so leisen Gruß etwas erwidern können, so aber schaute ich sie lächelnd an, nickte und setzte meinen Weg fort.
Ich war schon ein Stück weit gegangen, als etwas großes, helles am Wegesrand meine Aufmerksamkeit erregte. Es erstaunte mich etwas, doch nahm ich es nicht weiter ernst. Erst als ich meine Brille aufsetzte und etwas näher heran trat um es besser in Augenschein nehmen zu können war ich für einen kurzen Augenblick bestürzt.

Als mein schlaffer Körper den Boden berührte, bemerkte ich, dass ich anscheinend nicht der Einzige war, der an einem solch schönen Tag einen Spaziergang machen wollte….